Konditorin Tamara Mönkhoff belegt den dritten Platz im Landeswettbewerb

tamaramoenkhoff sDie ehemalige Schülerin des Carl-Severing-Berufkollegs für Handwerk und Technik Tamara Mönkhoff, die erst im Sommer 2016 ihre Gesellenprüfung bestanden hat, war mit ihren Pralinen, Petit Fours, Marzipanfiguren und Moussetörtchen beim ersten Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks auf Landesebene erfolgreich.

Weiter zum Artikel in der Neuen Westfälischen vom 27. September 2016

Mit Torten und Pralinen aufs Treppchen

Die Bielefelderin Tamara Mönkhoff belegt beim Konditoren-Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks auf Landesebene den dritten Platz. Zu ihrem Konzept gehört auch gelbes Maracujamousse in Perlenform

Bielefeld. „Carpe diem – nutze den Tag“ – so lautete das Motto des ersten Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerksauf Landesebene in den Berufen Konditor und Fachverkäufer in der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld. Die besten Konditoren und Fachverkäufer aus NRW versammelten sich in den Konditorenräumen am Campus Handwerk und traten in einem achtstündigen Wettbewerb gegeneinander an. „Die Voraussetzung dafür ist mindestens die Note Zwei in der Gesellenprüfung“, sagt Tim Zimmermann, Organisator des Leistungswettbewerbs und ergänzt: „Leider meinen einige Auszubildende, dass ihnen der Gesellenbrief schon ausreicht. Sie sehen nicht die Chance, die sich ihnen bietet.“ So wurden bei den Konditoren sechs von sieben möglichen Startplätzen besetzt, bei den Fachverkäufern traten lediglich zwei Auszubildende an. Jede der sieben Handwerkskammern in NRWdarf für den Landeswettbewerb einen Startplatz stellen. „Wenn man unter die ersten drei auf Landesebene kommt, erhält man automatisch ein Stipendium für einen Meisterlehrgang. Das macht sich gut im Lebenslauf“, sagt Zimmermann. Darüber hinaus fördere der Landesinnungsverband NRW der Konditoren den Wettbewerb mit Preisgeldern von 100 bis 250 Euro für die ersten drei Platzierungen. „Das ist natürlich eine wunderbare Möglichkeit für die Auszubildenden“, so Zimmermann. Für den Sieg mussten die Konditoren je zwei Sätze Pralinen, Petit Fours (Feingebäck), Marzipanfiguren und Moussetörtchen nach einem eigenen Konzept zum vorgegebenen Motto erstellen. Darüber hinaus galt es ein Schokoladen- oder Karamellschaustück anzufertigen. „Für die Bewertung sind Geschmack, Aussehen, eine saubere Arbeitsweise sowie der Schwierigkeitsgrad der Kreation ausschlaggebend“, sagt Eduard Rieger, einer von drei Juroren. Bei den Fachverkäufern im Lebensmittelhandwerk galt es eine Schaufenstergestaltung zum gleichen Thema zu entwerfen und darüber hinaus einen Tisch für zwei Personen einzudecken.
„Es sind sehr schöne Arbeitsstücke dabei, die teilweise auch sehr sauber hergestellt wurden. Insgesamt haben wir ein sehr gutes Niveau. Auch, wenn in der letzten halben Stunde noch einmal die Nervosität aufkommt“, so Rieger. Alles in allem haben die Auszubildenden aber alle „sachlich und ruhig“ gearbeitet.
Den Wettbewerb der Konditoren hat Antonia Fuchs aus Köln gewonnen, zweiter wurde Christian Middelberg von der Handwerkskammer Südwestfalen. Die Bielefelderin Tamara Mönkhoff vom Café Möller ist mit einem Unterwasserkonzept Dritte geworden. Im Bereich der Fachverkäuferinnen ist Julia Palm aus
Herford die Siegerin, Zweite wurde Michelle Hanck aus Aachen. Die beiden Sieger des Leistungswettbewerbes auf Landesebene dürfen am 25. November auch auf Bundesebenein Berlin teilnehmen und ihr Können zeigen.

Artikel von Christian Geisler Neue Westfälische Nr. 226 Ausgabe BI-West vom 27.09.2016 Foto Christian Geisler